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Onkologie: Wann kommt der Durchbruch im Kampf gegen Krebs?

Pipettier-Roboter, Foto: Jens von Kries/Screening Unit, MDC

Ein Pipettier-Roboter kann große “Substanz-Bibliotheken” nach Wirkstoffkandidaten durchforsten.
Foto: Jens von Kries/Screening Unit, MDC

Dank beachtlicher Fortschritte in der Krebstherapie können heute mehr als die Hälfte aller Krebspatienten geheilt werden – noch vor 30 Jahren war es gerade mal ein knappes Drittel. Bei bestimmten Krebsarten, so bei Melanomen, Prostata- oder Hodenkrebs liegt die 5-Jahres-Überlebensrate heute bei über 90 Prozent.

Die Wissenschaftler wecken Hoffnungen auf weitere Fortschritte: Neuartige Medikamente unterbrechen zum Tumorwachstum notwendige biochemische Signalketten oder hemmen die Angiogenese, das Wachstum von Blutgefäßen, das der Tumor für seine Blutversorgung aufbaut. Vor allem aber könnte die Immuntherapie den Durchbruch im Kampf gegen Krebs bringen: Bei ihr werden auf unterschiedliche Weise körpereigene Immunzellen aktiviert, um den Tumor zu zerstören – Tumoren und Metastasen verschwinden, zum Teil innerhalb kurzer Zeit.

Immer wichtiger wird in der Onkologie auch die personalisierte, so genannte Präzisionsmedizin, bei der die Behandlung auf individuelle genetische Merkmale der Patienten abgestimmt wird. Der Trend geht deshalb zugleich zu einer stratifizierten Medizin mit einer wachsenden Zahl immer speziellerer Therapien für homogene Patientenkollektive.

Auf dem 19. Hauptstadtkongress beschäftigen sich zwei Diskussionsveranstaltungen mit den Zukunftstrends der Onkologie im Rahmen des Deutschen Ärzteforums.

„Wann kommt der Durchbruch beim Thema Krebs? Neues aus der Onkologie“
Donnerstag, 9. Juni 2016, 9 bis 10.30 Uhr

„Zur Notwendigkeit beschleunigter Zulassungsverfahren – Onkologie im Schnelldurchlauf?“
Donnerstag, 9. Juni 2016, 16.30 bis 18 Uhr

Der Hauptstadtkongress findet vom 8. bis 10. Juni 2016 im CityCube Berlin statt.
www.hauptstadtkongress.de

m/s
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