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Europäischer Gesundheitskongress in München

Impression vom EGKM 2016 - Pressebild

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Der Europäischer Gesundheitskongress in München ist das herausragende gesundheitspolitische und gesundheitswirtschaftliche Kongressereignis für die DACH-Region – mit Fokus auf einen europäischen Gedankenaustausch.

Der 15. jährliche Kongress im September 2016 war ein großer Erfolg und ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Mehr als 950 Teilnehmer bedeuten eine Steigerung um fast ein Viertel gegenüber dem Vorjahr.

Unter dem Motto „Innovationsjahr 2016 – Neue Chancen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Patientennutzen!“ standen dieses Mal zwei Fragen im Mittelpunkt: Was stärkt die Wettbewerbsposition von Leistungserbringern nachhaltig? Und: Welche Bedeutung kommt dabei dem Patientennutzen zu?

Der Europapolitiker Elmar Brok, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, hat auf dem Kongress heute auf die Bedeutung des Handelsabkommend TTIP auch für das deutsche Gesundheitswesen hingewiesen. „Wenn TTIP durchkäme, würde das beispielsweise bedeuteten, dass auf jeweils einer Seite des Atlantiks pharmazeutische Prüfungen bei der Zulassung neuer Medikamente, etwa gegen Krebserkrankungen, wegfallen würden. Das ermögliche „eine erhebliche Reduzierung von Kosten für die Pharmaindustrie und eine erhebliche Beschleunigung, dass lebenswichtige Medikamente auf den Markt kommen.“

Die Gesundheitswirtschaft steht vor einem großen Umbruch, wer sich nicht anpasst, riskiert seine Existenz. Sogar die Kliniklandschaft ist von diesem Innovationsdruck betroffen. Zunehmende Fallzahlen ambulanter Behandlungen in Kliniken, Digitalisierung und höhere Markttransparenz bewirken komplexe Veränderungen.

In Krankenhäusern ist ein Trend zu hochspezialisierten Exzellenzzentren unaufhaltsam. Gleichzeitig ringen Patienten und Politiker um eine flächendeckende, aber bezahlbare Grundversorgung.

Die Deutschen sind äußerst skeptisch, ob sie im deutschen Gesundheitswesen die bestmögliche Versorgung erhielten, so das Ergebnis einer Umfrage in achtzehn europäischen Ländern, das Reinhard Busse, Lehrstuhlinhaber für Management im Gesundheitswesen der TU Berlin, auf dem Kongress präsentierte. In der Befragung, die in einkommensstarken Ländern der EU durchgeführt worden ist, landete Deutschland auf Platz siebzehn der achtzehn Länder. Als wichtigsten Grund hierfür nannte Busse die Vermutung der gesetzlich Versicherten, dass Privatversicherte in Deutschland besser behandelt würden.


Europäischer Gesundheitskongress 2017 in München
Donnerstag, 12. und Freitag, 13. Oktober 2017
www.gesundheitskongress.de

EGKM2017

a/m
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